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Meta

Geschrieben in Nizza von Eve am 30. May. 2010

Heute ging es noch einmal nach Eze. Neben dem Hauptgrund, dass eine Freundin von Itzi zu Besuch hier ist gibt es eine Meeeenge Nebengründe: Das letzte Mal hat es Dank des Mittelaltermarktes nur so von Touris gewimmelt; Ich hatte keine Kamera; Wir sind nicht den schönen Wanderweg bis Eze-sur-Mer runtergegangen.

Zum Glück ging es nicht gleich morgens los - Ich war nämlich trotz des eigentlich nicht stressigem Flug ganz schön müde. So hatte ich also genug Zeit, um mich fertig zu machen und am Pc rumzudaddeln.

Für um halb 2 machte ich mich dann auf den Weg zur Fontäne und ich war ungewohnterweise die Erste! :O Hoppla!

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Die Busfahrt war natürlich wieder eine kostenlose Achterbahn, also habe ich nur schnell zum Foto machen meine Augen geöffnet. (Was mir auch nur einigermaßen gelungen ist.)

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Nachdem wir dann wie auch das letzte Mal in dem fast schon Irrgartenmäßigem Dörfchen rumgelaufen sind, welches sehr künstlerich ist und ich alle immer mit meinen Fotos aufgehalten habe.. ->

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.. ging es dann auch endlich den gemütlichen Wanderweg hinunter, der ein tolle Aussicht haben sollte. Halt so klein und knuffelig und so :)

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Nach 20 Minuten war aber das einzige, was ich klein und knuffelig fand, die großen Pusteblumenähnlichen Pflanzen, die ich liebevoll “fluffies” genannt habe =)

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10 Minuten später kam auch ein bisschen Angst auf, ob dieser Weg denn überhaupt ein Ende hat und wenn ja, auch ein richtiges. Nicht dass wir bei nem Privathaus rauskommen und den Weg wieder hochklettern müssen. Zumal die Treppe sich mehr und mehr verflüchtigte und zwischen den richtigen Abschnitten mit Stufen einfach nur Steine und Geröll übrig ließ.

Der Nebel, der sich über uns breitmachte, gab uns auch eher das Gefühl in einem grausigem Horrorfilm zu sein, als irgendwo zwischen den Bergen und dass Julia nichts vom meinem Nebel wissen wollte, der Menschen frisst, machte die Sache auch nicht unterhaltsamer =(

Irgendwann wurde es dann auch ganz schön anstrengend. Meine Zehen drückten immer vorne gegen die Schuhe, weil man sich ja abstützt und irgendwie materialisierten sich unter meinem rechten Ballen immer spitze Steine kurz bevor ich auftrat.

Zum Glück haben wir dann irgendwann das Meer gesehen und wussten, dass es ganz sicher ein Ende geben würde. Wenn nicht, dann hätte ein Helikopter kommen müssen, denn hochgestiefelt wär ich das ganz sicher nicht.

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Nach einer Stunde kamen wir dann also doch unten an und versuchten zu erraten, welche der Villen denn Bono (U2) wohnt.

Und ehe wir uns versahen, saßen wir auch schon in der Bahn wieder zurück, denn nach der ganzen Wanderei (die bestimmt nicht ganz so entspannt war, wie ausgeschrieben) hatten wir uns ein dickes fettes Rosengeformtes Eis verdient :P

Und in der Zwischenzeit dürft ich euch alle meine 300 Makro-Aufnahmen von Pusteblumen angucken :P Bitteschön.

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